Jahrzehntprojekte

Nach einem strahlenden Morgen, zieht gegen Mittag ein dichter Nebel von der Elbe hoch nach Bahrenfeld. Trotzdem machen wir unseren Neujahrsspaziergang mit der ganzen Familie – also Junior ist nach ein paar wenigen Widerworten bei der Gassi Runde mit dabei.
Fido an der Leine, gehe ich hinter den beiden her und mir fällt auf, dass Josh mittlerweile beinahe so groß wie Malte ist. Sie unterhalten sich lachend über die Geschehnisse des Silvesterabends und ich bin in diesem Augenblick dankbar und zufrieden, dass es so ist, wie es gerade ist.
Ein entspannendes Bad ist mein Plan für den frühen Abend. Das Wasser dampft, es duftet nach Lavendel und ich ziehe meinen kuscheligen Pyjama aus. Unübersehbar präsentiert sich das leckere aber viel zu fette und süße Essen über meine Körpermitte. Auch der Sport ist während der gefühlt zweimonatigen Vorweihnachtszeit viel zu kurz gekommen, was der Optik nicht sehr dienlich  ist. Langsam beuge ich mich vorsichtig nach vorne um die Socken auszuziehen. Bei der Bewegung zieht es schon seit längerem leicht im Kreuz und ich schau mir nun bei der Gelegenheit meine Beine etwas genauer an. Die Kontaktlinsen hatte ich morgens gleich nach dem Aufstehen eingesetzt und jetzt frage ich mich wann genau meine Haut an den Oberschenkeln angefangen hat neben leichten Beulen auch noch trocken und mit feinen Falten an Elastizität zu verlieren?🧐
Just in diesem Augenblick erinnere ich mich daran, wie Joshua mich als Zehnjähriger mal fragte, „warum wackelt bei dir eigentlich alles?“
Die etwas deprimierende Situation erreicht den Höhepunkt als ich meine kürzlich notwendig gewordene  Eckzahnprothese herausnehme. Ach herrje, wer behauptet alt zu werden ist nur schön, der lügt meiner Ansicht nach.
Von wegen, „wir sind nicht mehr die jüngsten, das stört mich nicht im geringsten.“ Das dachte ich vielleicht noch vor fünf Jahren aber in der Zeit zwischen fünfundvierzig und meinem diesjährigen Fünfzigsten ist viel passiert und OFFENSICHTLICH habe ich mich verändert.
Und nun? Einfach hinnehmen und das Beste daraus machen? Aber was ist das Beste? Keine leichte Frage – ich möchte mich ja nicht jung machen, aber gerne dem Alter entsprechend jünger.

Die ersten Tage im neuen Jahrzehnt werden bei durchgehendem Nieselregen in trübes grau gehüllt. Trüb ist auch meine Stimmung, als ich mich auf die Wage stelle. Kein Wunder, dass der Bauchspeck sich unschön über den Verschluss  der Jeans legt. Noch ein weiterer Punkt, den ich zur gewünschten Selbstoptimierungsliste hinzufügen kann. Mit „love handles“ hat das nichts mehr zu tun. 😅

Beim Gedanken an das Jahr Zwanzigzwanzig erinnere ich mich an den bedeutenden 20. Geburtstag. In einem angemieteten Schützenhaus feierte ich mit meinen Geschwistern und Freunden bis spät in die Nacht. Die rot-weiß gestreifte Hotpants betonte meine braungebrannten Beine und ich hatte nicht ansatzweise etwas mit Themen wie Hauterschlaffung, Übergewicht und abgebrochenen Zahnkronen zu schaffen.

Tja, alle möchten lange Leben, aber alt will keiner so recht werden. Und es ist wirklich wahr, dass man sich emotional weitaus jünger fühlt. Wenn ich ohne in den Spiegel zu sehen darüber nachdenke wie alt ich mich fühle, bin ich klar bei achtundzwanzig stehen geblieben.

Die Wahrheit allerdings ist, dass ich mit dem neuen Jahrzehnt ebenfalls ein neues Jahrzehnt erreiche – da ist sie wieder, die Fünfzig. Warum eigentlich müssen wir so genau wissen, wie alt wir sind? Brauchen wir überhaupt Geburtstage, Jubiläen und Silvester? Aus meiner Sicht könnten wir irgendwann auf die Welt kommen, das Leben mit all den schönen Momenten feiern und wenn unsere Zeit gekommen ist einfach wieder gehen, ohne irgendwelche Zahlen damit in Verbindung zu bringen.

Nun, gehe ich meinem “sweet fifty“ Plan langsam und etwas schwerfällig nach. Seit der Weihnachtspause stehe ich heute mal wieder im Zumba Kurs. Als ich mich vor einem Jahr das erstem mal seit meiner Chemotherapie in diesen Kurs wagte, hatte ich noch ganz andere Probleme. Ebenfalls wieder dabei ist das Trainer-Fan-Grüppchen. Fünf bis sechs Mittfünfzigerinnen die sich wöchentlich bei genau diesem Zumba Kurs (oder eher bei genau diesem Trainer) treffen. Oha, ob man mich dazuzählen könnte? Sofort verneine ich diesen Gedanken, konzentriere mich  auf die Schritte und spüre wieder – tanzen ist und bleibt meine große Leidenschaft.😊

Tue was dich glücklich macht. Lass dich von nichts und niemanden aufhalten oder abbringen. Gib die Ängste auf, ergreife jede Chance, die sich dir bietet und konzentriere deine Gedanken auf deine Ziele. Wenn du deinen Träumen folgst wirst du das Glück finden.

Wenn der Krebs dich zu Boden kickt, stehe langsam wieder auf und sag ihm, dass er wie ein Schwächling tritt!

Ja, es ist schon laaange her seit dem ich den letzen Blog Beitrag veröffentlicht habe! Der Grund dafür ist aber ein guter – mein Buch will überarbeitet werden und dafür brauche ich als Anfänger unglaublich viel Zeit. Neben der Arbeit, der Familie, dem Haushalt und den lieben Vierbeinern, kommt  jetzt bereits der Sport  zu kurz… trotzdem möchte ich folgendes erzählen:

Ich, dem Leben wieder etwas hinterherächeld, beschließe während dem Einkauf im Elbe Einkaufszentrum mir etwas Gutes zu tun und betrete kurzentschlossen das Friseurgeschäft, an dem ich gerade vorbei gehe. Der netten Dame am Empfang schildere ich meine Vorstellungen und Wünsche und gemeinsam schauen wir nach einem passenden Termin, als plötzlich ein Pärchen an mir vorbeihuscht. Ich schaue ihnen nach und siehe da: es sind die Schnuggis!!!

Mit einem Handtuchturban auf dem Kopf husch Herr Schnuggi mit Gattin an mir vorbei. Ich brauche einen Augenblick sie wieder zu erkennen und mein etwas zögerliches „Hallo!“ können sie dann leider schon nicht mehr hören. Völlig überrascht frage ich die junge Friseurin hinter dem Tresen, ob sie mir sagen kann wo die beiden hingehen. „Nur eben kurz zur Toilette beim Italiener nebenan.“, informiert mich ihre Kollegin, die eben um die Ecke schaut.
Kurz erkläre ich woher und unter welchen Umständen ich das Ehepaar kennen gelernt habe und frage, ob es ok sei, hier auf sie zu warten. Freundlich stimmen beide sofort zu.
Es dauert eine Weile bis die Schnuggis in den Salon zurückkehren. Als sie das Geschäft betreten lächelt er mich breit an: „Welch Überraschung, wie geht es Ihnen und so lange Haare!“ Lachend drück ich seine Hand zur Begrüßung, während Frau Schnuggi ohne einen Blick an mir vorbeigeht. „Wie geht es ihr“, frage ich sofort und er winkt ab. „Es ist schlimm, leider ganz schlimm.“ Weiter erzählt er, dass die Behandlung gegen den Enddarmkrebs nicht gut angeschlagen hat, was eben leider der Grund für den hektischen Besuch bei der Toilette nebenan war. Auch ihre Demenz hat sich verschlechtert, so dass sie immer öfter wütend wird und sich an vieles nicht erinnern kann.
Die Friseurin fordert uns freundlich auf unser Treffen nach hinten zu den Frisier-Plätzen zu verlegen, damit sie mit ihrer Arbeit beginnen und den Terminplan einhalten kann. Nur kurz gehe ich mit. In dem hinteren Raum  steht Frau Schnuggi und ihr kurzes Silbergraues Haar steht ihr richtig gut. Es erinnert mich an meine Zeit kurz nach der Chemo. Vorsichtig gehe ich auf sie zu, lege kurz meine Hand auf ihren Unterarm: „Hallo, sie sehen toll aus. Wissen sie noch woher wir uns kennen?“ Ganz kurz lächelt sie: „Nein, tut mir leid, mir geht es heute nicht so gut“. Dabei schaut sie an mir vorbei, fast hilfesuchend zu ihrem Mann. Ich drehe mich zu ihm um und er hebt etwas verloren die Schultern.

Ja, auch dass ist der Stoff aus dem die Geschichten des Lebens geschrieben werden. Es ist traurig, berührend und manchmal einfach Scheisse, aber die Schnuggis nehmen ihr Schicksal an und er gibt sein Bestes für seine große Liebe gut auszusehen und da zu sein, egal was passiert.

Jemanden zu finden, der bedingungslos an deiner Seite steht, ist heut vermutlich ein Zufalls-Glückstreffer. So flexibel wie nie zuvor, haben wir beinahe unbegrenzte Möglichkeiten unser Leben zu gestalten, alles steht uns offen – schwer sich dabei für eine Sache verbindlich zu entscheiden und das dann noch lebenslang… Aber für viele von uns kommt  der Zeitpunkt, an dem wir nicht mehr jung, dynamisch, gutaussehend und vor allem gesund sind. Wir werden älter und irgendwann alt. Ist das nun Fluch oder Segen? Am Ende kann das nur jeder selbst für sich beantworten.

Vor dem Krebs viel es mir schwer Hilfe anzunehmen und mich auch mal  an einer starken Schulter anzulehnen. Das „Warum“ ist heute egal, denn ich bin heute dankbar für diese Erfahrung und möchte nichts missen.

Den Schnuggis wünsche ich von ganzem Herzen noch viele schöne gemeinsame Stunden, in denen sie diese Krankheit vielleicht noch für ein paar Augenblicke vergessen können.

08.06.2019 Wenn der Postbote zweimal klingelt.

Die Angst vor dem Fliegen ist vorbei. Mein Verstand hat wohl begriffen, dass ich das Schicksal nicht steuern kann. Also gebe ich mich dem Leben und nicht länger der Angst hin. Es ist so erleichternd wenn diese Belastung des „was wäre wenn„ Denkens nachlässt. Bereits in 20 Tagen ist es ein Jahr her, seit ich die letzte Chemo-Runde hinter mich gebracht habe. Sogar drei Nachsorge Untersuchungen habe ich schon durch und so langsam beginne ich daran zu glauben, dass es überstanden ist. Klar, ein Rezidiv ist immer möglich, aber genauso relativ ist die Chance zusätzlich an einem anderen Krebs zu erkranken oder bei einem Flugzeugabsturz zu sterben. Also „so what!“ Lieber denke ich darüber nach was ich noch tun und erleben möchte. Doch wie oft geben wir unseren Wünschen und Träumen nicht mal ansatzweise eine Chance! Sätze wie “das klappt ja eh nicht“, „das ist total unrealistisch“ oder „vergiss es“ begraben schon früh unsere Träume und damit auch immer mehr unsere Fantasie. Wir lernen uns mit dem Norm zu identifizieren, denn andernfalls könnten wir auffallen, ja sogar enttäuscht werden… auch die Meinung Anderer lassen uns manch gute Idee kurzerhand über Bord werfen. Dass Wünsche sich nicht von alleine verwirklichen ist klar, doch gib ihnen regelmäßig etwas Futter, in Form von Wissen und sie werden sich entwickeln!
Wir brauchen gute Einfälle, Erfindungsgeist und müssen auch mal improvisieren, schließlich kommt es oft andernfalls als man denkt. Zum Beispiel wenn der Postboote zweimal klingelt:
Das Wochenende beginnt mal wieder mit putzen und sauber machen. Während ich staubsauge schlägt Fido plötzlich Alarm und tatsächlich da klingelt es nochmal. Schnell eile ich zur Tür, der Bote kommt die Treppen hoch, ein kleiner Luftzug zieht um die Ecke und just in diesem Augenblick fällt die Wohnungstür ins Schloss! Geschockt starre ich auf das erst kürzlich erneuerte Türschloss, welches sich per App und / oder mit dem Schlüssel öffnen lässt, aber was wenn beides in der Wohnung ist?!? Geschockt schaue ich von der Tür zum Postboten und wieder zur Tür. „Was ist passiert?“ fragt er vorsichtig. „Ich hab mich eben ausgesperrt.“ antworte ich fast flüsternd weil ich es immer noch nicht fassen kann. Er entschuldigt sich drei mal während ich die Annahme des Paketes unterschreibe und flüchtet dann schnell von diesem Szenario. Natürlich bin ich alleine zu Hause denn Malte ist mit Josh unterwegs um Anzüge für die bald beginnende Ausbildung einzukaufen. Das kann also noch dauern! „Mist, ich kenne weder Maltes noch Josh’s Mobilnummer auswendig und womit sollte ich sie auch anrufen?!“ Mein Puls rast und ich versuche Ordnung in mein Gedankenchaos zu bringen. Ist ja nicht das erste Mal – DIESEN Mist kenne ich! Damals war der Nachbar mit der langen Leiter und das Kippfenster im Kinderzimmer die Lösung. „Ist das Fenster auf?“ Husch schlüpfe ich in die Schuhe, sichere die Haustür zwei Mal, damit diese sicher offen bleibt und ich sehe nach – Ja! Mit Herzklopfen stehe ich 30 Sekunden später an der Haustüre der Nachbarn. Ich bin nervös, „schaffe ich es heute noch die Leiter drei Meter hochzusteigen und das gekippte Fenster zu öffnen?“ Schließlich ist das zehn Jahre her!?! Doch es bleibt ruhig auf der anderen Seite der Haustüre, es scheint niemand zu Hause zu sein. Ok, ein anderes Plan muss her. Sabine, die nette, ältere Dame in der Wohnung unter uns, vielleicht hat sie neben meiner auch die Mobil-Nr. von Malte in ihrem Handy abgespeichert. Schon beim klingln ahne ich, dass dies nicht der Fall sein wird. Aber als sie die Tür öffnet und mich freundlich herein bittet fällt mir ein, dass bei den Unterlagen der Eigentümergemeinschaft eventuell Telefonnummern zu finden sind. Und tatsächlich ist die Telefonliste ordentlich abgeheftet und liegt ganz oben in dem Ordner den sie hervorgeholt hat. Triumphierend reicht mir Sabine ihr Telefon, wir setzen uns ins Wohnzimmer und ich wähle. „Geh ran, geh ran auch wenn du die Nummer nicht kennst“, sage ich leise, während der Hörton erklingt. Gespannt schaut Sabine mich an, „Malte Polli-Holstein“… zwei Minuten später stehe ich wieder in unserer Wohnung und werde stürmisch von Fido begrüßt. Unsere Wohnungstür konnte über die App geöffnet werden und die Jungs  shoppen weiter. Ich für meinen Teil setze mich erstmal hin, verdaue den Schreck mit einer Tasse Tee und überlege was zu tun ist, wenn der Postbote wieder zweimal klingelt!

17.03.2019 das Leben ist ein Buch…

Was hatten wir für eine tolle Reise mit schönen Begegnungen, auf einem wirklich tollen Schiff. Bleiben werden aber vor allem die vielen schönen Mama-Sohn Momente!
Gemeinsam haben wir Neues entdeckt, sind vielen und wundersamen Menschen begegnet und haben noch mehr gelacht. Als alte „AIDA Hasen“ fühlten wir uns vor allem im Theatrium wie zu Hause. Dabei die vielen ehemaligen Arbeitskolleginnen und Kollegen bei der Einarbeitung der neuen Cast zu treffen, war wie eine kleine Zeitreise. Dabei wurde ich von Josh daran erinnert, wie selbst kleine Augenblicke den Grundstein für ein ganzes Leben bilden können. Wäre ich als Teenager damals nicht beim Jazzdance-Kurs der Schule geblieben, obwohl meine Zwillingsschwester ausstieg, wäre ich später vermutlich nicht Tänzerin geworden, und somit würde es diese Reise für uns vielleicht gar nicht geben…😃 Das macht wieder klar wie wichtig es ist achtsam zu sein, zu hinterfragen: „was will ich wirklich?“ und darauf zu vertrauen die richtige Entscheidung zu treffen.
Ich glaube fest daran, dass wir oft eine zweite Chance bekommen. Doch manchmal ist es auch wie an Bord: bestimmten Passagieren (oder Dingen) begegnest du immer wieder, andere wiederum siehst du nur ein einziges Mal und dann nie wieder.
Wenn ein Schiff ablegt und langsam den Hafen verlässt, verlassen wir mit ihm den sicheren Boden unter unseren Füßen und lassen den Ort, Menschen und Geschehenes hinter uns. Wenn es dann auf das große, weite Meer hinaus geht, der Wind aufkommt, der dir ins Gesicht weht, kribbelt es im Bauch und du spürst, dass eine neue Reise beginnt. Eine Reise, von der du nie genau weißt, was dich erwartet – es ist das Gefühl von Abenteuer und Freiheit! „Das Leben ist ein Buch und wer nicht reist, ließt davon nicht eine einzige Seite “. (Augustinus Aurelius)
Geht eine Reise dann zu Ende, ist es immer ein Abschied, aber auch der Anfang von etwas Neuem, dem wir nun mit den gewonnenen Erfahrungen begegnen können.
Mir ist dabei wieder einmal bewusst geworden, wie bedeutend es ist Ziele zu haben und der Weg dahin bereits ein Teil des Zieles ist. Das einzig Wichtige ist, den Weg von Herzen und mit guten Absichten zu gehen.
Nicht wirklich die besten Absichten hatte ich in Bezug auf die Ernährung. Wie Josh es beschreiben würde, gab es den „geilen Scheiss“ 24/7 auf dieser schwimmenden Kleinstadt. Also nehme ich neben den vielen schönen Momenten auch mindestens zwei Kilo Hüftgold und zusätzlich leider eine Erkältung mit! Da mein nicht enden wollender, innerer Sommer mich weiter begleitet, was sich in Kombination mit der Klimaanlage an Bord nur suboptimal auswirkt… aber wer jammert denn schon über einen Schnupfen?!?😉
Mit einem sehr dezent gebräunten Teint starten wir morgen in einen neuen Abschnitt unseres Lebens. Ich beginne meinen neuen Job und der Sohnemann vermutlich in seine letzten Monate als Schüler. Schon durch die etwas turbulente Zeit in den vergangenen Wochen und mit der Kreuzfahrt rückte meine Krebserkrankung immer weiter in den Hintergrund. Sie ist allgegenwärtig und doch immer weniger präsent. Da sind noch die Gelenkschmerzen, die Schweissausbrüche, die Chemolocke und natürlich die Erinnerungen. Sie ist ein Teil von mir und von uns als Familie geworden, mit der wir heute glücklicher Weise sehr gut leben können.