#verabschiedung für einen guten zweck

Translate

Schwester zum Patienten: „Ich rufe sie an, sollte etwas mit den Blutwerten nicht in Ordnung sein. Sonst sehen wir uns dann nächste Woche.“
Patient: „Ja, ist gut. Wenn ich bis dahin abgekratzt bin, hinterlassen sie einfach eine Nachricht.“ Er lacht und ich muss spontan mitlachen. Sehr sympathischer Mann wie ich finde! Wir stellen uns manche Situationen im Leben oft traurig genug vor.
Wobei - stellen wir uns die Welt wirklich traurig genug vor? Wenn ich die diversen Berichte über unsere Wegwerfgesellschaft, die Umweltverschmutzung, über die Zerstörung von Lebensraum und die ständig ansteigende Anzahl an bedrohten Tierarten lese, frage ich mich, wie wir es schaffen unseren Lebensstil so einfach unverändert weiter zu führen? Unser Wille mag uns vorgaukeln, dass wir daran sowieso nichts ändern können, jedoch nur um unser schlechtes Gewissen in Bezug auf unsere Bequemlichkeit und Ignoranz ertragbar zu machen.
Es braucht nicht viel, nur unsere Vorstellungskraft, dass auch eine Kleinigkeit etwas verändern kann!
 
Wenn wir beispielsweise unsere Lebenszeit mit der Anzahl von Besitztümern vergleichen, können wir erkennen, dass wir uns zwischen ca. achtundzwanzig und ca. sechzig Jahren immer mehr Dinge anschaffen. Ein Fahrrad, das Auto, eine Spielkonsole, neue Möbel, ein zweites Fahrrad, eine Ski-oder Golf-Ausrüstung, eine größere Wohnung oder ein Haus mit Garten und, und, und... Solange bis wir feststellen, dass all dieser Besitz uns wertvolle Kraft, Platz und vor allem Zeit kostet. Denn alles muss gepflegt, gereinigt, bewegt und/oder repariert werden. (Letzteres war früher mal.) 😉
Also fangen wir irgendwann in der zweiten Lebenshälfte damit an, uns von einigem zu trennen - weil weil wir erkennen, dass unsere Zeit nicht unendlich ist.
Wieviele Hosen oder Schuhe liegen in eurem Schrank? Und wieviele zieht ihr davon regelmäßig an? Muss ich beinahe täglich Fleisch, Wurst oder Fisch essen? Wo es doch auch Bericht darüber gibt, dass die armen, mit Antibiotika vollgestopften Tiere mein "Aus" bedeuten könnten, weil mir im Falle einer Lungenentzündung keine Schulmedizin mehr helfen kann. Oder reicht nicht eine Fernreise mit dem Flugzeug pro Jahr? Dafür verbringen wir mal einen schönen Urlaub in der Heimat? Infos dazu 
 
Es ist ein wirklich gutes Gefühl, wenn man durch kleine Veränderungen nicht nur für sich selbst, sondern auch etwas für die Umwelt machen kann!
Und so überrascht es nicht, dass immer mehr Menschen nach dem Motto „weniger ist mehr„ leben. Vielleicht werden wir ja von der Wegwerfgesellschaft zur Weglassgesellschaft! 🙂
 
Mich würde wirklich interessieren, wie ihr über das Thema denkt und was ihr bereit seid dafür zu tun, dass unser "blauer Planet" auch der schönste bleibt.