Wir Frauen in der zweiten Lebensphase

Ein entspannendes Bad ist der Plan für den frühen Abend. Das Wasser dampft, es duftet nach Lavendel und ich ziehe meinen kuscheligen Pyjama aus. Unübersehbar präsentiert sich das leckere aber viel zu fette und süße Essen über meine Körpermitte. Auch der Sport ist während der gefühlt zweimonatigen Vorweihnachtszeit viel zu kurz gekommen, was der Optik nicht sehr dienlich ist. Langsam beuge ich mich vorsichtig nach vorne, um die Socken auszuziehen. Bei der Bewegung zieht es schon seit längerem leicht im Kreuz und ich schau mir nun bei der Gelegenheit meine Beine etwas genauer an. Die Kontaktlinsen hatte ich morgens gleich nach dem Aufstehen eingesetzt und jetzt frage ich mich wann genau meine Haut an den Oberschenkeln angefangen hat neben leichten Beulen auch noch trocken und mit feinen Falten an Elastizität zu verlieren? 

Just in diesem Augenblick erinnere ich mich daran, wie mein Sohn mich als Zehnjähriger mal fragte, „warum wackelt bei dir eigentlich alles?“ Meine Stimmung wird nicht besser, als ich mich auf die Waage stelle. Kein Wunder, dass der Bauchspeck sich unschön über den Verschluss der Jeans legt. Mit “love handles“ hat das nichts mehr zu tun. Die etwas deprimierende Situation erreicht den Höhepunkt als ich meine kürzlich notwendig gewordene Eckzahnprothese herausnehme. Ach herrje, wer behauptet alt zu werden ist nur schön, der lügt meiner Ansicht nach. Von wegen, „wir sind nicht mehr die jüngsten, das stört mich nicht im Geringsten.“ Das dachte ich vielleicht noch vor einigen Jahren, aber in der Zwischenzeit ist viel passiert und OFFENSICHTLICH habe ich mich verändert. Und nun?

Ja, wir sind in einem Alter, in dem wir Falten, graue Haare und die mehrgewordenen Kilos an unserem Körpern sehen. Die Wechseljahre kündigen sich an, oder sind vielleicht bereits aufgetaucht. Wenn uns dann die hübschen 25-jährigen begegnen, schwelgen wir gerne in Erinnerungen, wie zum Beispiel die Lieblingshotpants unsere braungebrannten Beine betonte… Ja, wir waren auch mal 25, die Welt schien uns zu Füßen zu liegen und nur auf uns zu warten. Doch genauso werden auch die heute 25-jährigen eines Tages in unserem Alter sein. Was sie mit Ihrer Jugend und ihrer Begeisterung an den Tag legen, legen wir unsere Weisheit und Lebenserfahrung hinein. Wir haben schon Kinder großgezogen, Haushalte geführt, Rechnungen bezahlt, gearbeitet, mit Krankheiten, Verlust und all dem anderen, was uns das Leben noch so zu bieten hat jongliert. Wir sind Persönlichkeiten, wir sind Heldinnen, wir sind Frauen. Auch wenn unsere Körper vielleicht nicht mehr das sind, was sie einmal waren, tragen sie unsere Herzen, unseren Charakter, unseren Mut und unsere Stärke. Und ja, emotional fühlen wir uns oft noch sehr viel jünger – dabei bin ich so bei 35 stehen geblieben. Wir hätten vermutlich alle gerne wieder diese unbekümmerte Gelassenheit, diese Spontanität und die rosarote Brille auf. Doch dafür wissen wir heute einfach zu viel. Mit dem Wissen, was wir alles geschafft haben, werden wir dieses neue Kapitel unseres Lebens mit Liebe, Demut und Stolz betreten. Und wir sollten uns nicht schlecht darüber fühlen, älter zu werden. Es ist ein Privileg, dass so vielen verwehrt wird. 

©Sandra Polli Holstein

Poetry des Lymphoms

So ein Lymphom ist wie ein Phantom, nicht greifbar und unsichtbar ist das eine oder andere Symptom. Nicht wie ein Hämatom, mehr wie eine große Portion Emotion, die dich warnt – es ist leider keine Illusion. 

Die Diagnose ist wie eine Explosion, hier hilft kein Silikon und genauso wenig wie bei Vodafone erhältst du eine Reaktion, denn die Erde dreht sich weiter, nur nicht mehr ganz so heiter. Bei dieser Krebs Variation brauchst du Regel nicht mal eine Operation und dabei gibt es kein Pardon bei dieser Mission gesund zu werden, auch wenn du denkst dein Leben liegt in Scherben. 

Nach meiner Version ist die Zeit mit der Chemoinfusion wie eine Exkursion durch sich selbst, mit einer ständigen Option auf die Endstation – es ist noch nicht das “letzte Mahl“, aber schon mal eine Tisch Reservation. Von hier an hat die Reise mehr Höhen und tiefere Tiefen und die ständige Diskussion mit Versicherungen, Behörden und der Alterspension, lässt mich kotzen vor lauter Administration!  

Hätte ich eine Million, startete ich eine Aktion den Menschen zu helfen, klar zu kommen in dieser schweren Situation, das wäre sinnvoll und eine schöne Passion. (Ich glaub ich geh damit nach Washington.)  

Wenn dann die Ärztekommission sagt, dass alles überstanden ist, braucht es Zeit, viel Zeit zu glauben es ist keine Fiktion, denn die ständige Kollision mit der Angst ist eine Last, mit der sich auch die Rehabilitation befasst. Heilen lässt sich das Lymphom mit Glück, jedoch lässt es eine Wunde auf der Seele zurück.  

Wovon eine gute Portion Humor dich schützen kann, ist vor einer Depression und bei jeder Station, die dich das Alles schwer ertragen lässt, denke daran, dass du lebst und du mit etwas Selbstkoordination es schaffen kannst daran zu glauben, dass sich das alles schon lohnt. 

Darum gib Acht auf dich und gehe es langsam an, deine Integration in die Welt der Gesunden-Sektion und gönne dir eine gute Portion von allem was du brauchst denn es ist wichtig, dass du deinem Gefühl vertraust. 

©Sandra Polli Holstein

Mentor, Mutmacher, Männer

Meist ist von Anfang an die Mama Hauptbezugsperson für Babys. Die Geburt ist eine Grenzerfahrung, mit der die Mutter ein Leben lang angeben kann, dass sie das geschafft hat. Schließlich quetscht sie einen kleinen Menschen durch ihre Vagina. Das kann ein Mann halt einfach nicht nachmachen. Danach füttert sie das Kleine, schenkt Geborgenheit und Trost und verbringt die meiste Zeit mit ihm. Mütter sind für ihren Babys ein sicherer Ort, sie geben emotionalen Halt und die ersten Blicke und die kleinen Gesten werden von ihr als erstes wahrgenommen und erwidert. 

Doch bei den Mamas nehmen manchmal auch die Beschützerinstinkte überhand und schränken so die eigenständige Entfaltung und Entdeckung ihrer Kinder ein. Bei mir war das genauso. Ständig hatte ich das Gefühl alles unter Kontrolle haben zu müssen, um im Notfall sofort einschreiten und helfen zu können. Väter sind für Kinder wie eine Brücke zur Außenwelt und prägen ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstständigkeit sehr. Wenn Mama der Ruhepol und eher die Vorsichtige ist, steht Papa von Beginn an eher für Spiel, Spaß und Abenteuer. Für Ermutigung und auch für Sicherheit. Er vermittelt ein positives Selbstwertgefühl, zeigt, dass man vor bestimmten Dingen keine Angst haben braucht und stärkt das Urvertrauen seiner Kinder. Väter trauen mehr zu, (was gerne mal mit Faulheit verwechselt wird), bestätigen die Kinder in ihrem Tun und unterstützen damit das Selbstbewusstsein ihres Sprösslings. Babys und Kinder haben also im Idealfall beide Bezugspersonen für eine gesunde soziale Entwicklung.

Bis vor einigen Jahren herrschte wirklich noch die Auffassung, dass Väter gar keinen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben. Noch immer gibt es viele Klischees und unter uns Mamas wird auch mal über den Vater als nutzlosen Kerl gelästert. Die überwiegende Mehrheit der Väter ist anders. Sie wollen für ihre Kinder da sein und geben ihr Bestes. So möchten viele Männer nicht nur irgendwo im Niemandsland zwischen Akteur und Besucher sein. Sie wollen wirklich Teil der Geburt sein, möchten sich wie die Krankenschwestern oder Hebammen auch um die Mama und das Kleine kümmern. Darum ist hier der Ruf nach mehr Unterstützung und Information gerechtfertigt, denn heute ist klar, die Vaterrolle ist genauso wichtig für die Kinder, wie der emotionale Halt der Mutter.

Best case ist der Vater ein Teil vor, während und nach der Geburt. Doch wie werden die zukünftigen Papas darauf vorbereitet? Woher bekommen sie den wichtigen Input als Mann auf dem Weg zum Vater?

Wir wissen alles über Mütter, es gibt Tonnen von Studien; aber über Väter wissen wir kaum etwas, da gibt es wohl eher die Haltung, das kommt dann von ganz allein. Aber ist es in Ordnung, einen werdenden Vater mit dem Wunder der Geburt und dem was da noch kommt alleinzulassen? Was macht das mit uns und wer nimmt die Männer mal zur Seite für ein „wir müssen mal reden“ Gespräch? So offen und ehrlich können die zukünftigen Großeltern das vermutlich nicht vermitteln, denn damals waren die Zeiten einfach anders. Hier ein paar Informationen, die vielleicht helfen die Geburt mit hoffentlich viel positivem Mindset zu meistern: 

Bei einer Vaginalgeburt sollte allen Beteiligten, die sowas nicht regelmäßig mitmachen erklärt werden, dass es auf dem Weg ein neues Leben auf die Welt zu bringen, ganz schön brachial zu gehen kann. Wie du als Mann darauf reagierst, wirst du erst wissen, wenn es soweit ist, darum – reden hilft! 

Während der Körper sich auf die Geburt vorbereitet, findet eine Entleerung statt, damit sich alle Körperfunktionen auf die Geburt beschränken. Bei dieser Entleerung fließt Blut, manchmal ganz schön viel Blut, aber auch der Darm und die Blase entleeren sich und wenn´s gut läuft ist bei dem ganzen Herauslassen dann auch ein Baby dabei. 

Die Schmerzen können möglicherweise sehr reizbar und aggressiv machen. Es fallen vielleicht Worte, die am besten einfach nicht persönlich genommen werden sollten. Keiner erwartet Heldentaten vom werdenden Papa. 

Ratsam ist es, dass auch du ausreichend isst und trinkst, denn so eine Geburt kann lange dauern und auch in dieser „Nebenrolle“ bist du unverzichtbar. Keiner, am wenigsten die zukünftige Mutter, möchte sich auch noch um ihren kollabierten Mann Sorgen machen müssen. Der richtige Platz im Kreissaal kann also auch auf Höhe des Kopfes der Gebärenden sein, vor allem wenn “Mann“ die Körperlichkeit einer Geburt vielleicht nicht so gut wegstecken kann, wie er vor zehn Monaten eingesteckt hat. 

Diese Zeit ist eine Achterbahn der Gefühle: Glücklich, überfordert, voller Vorfreude und eben ängstlich. Vielleicht haben auch Väter so etwas wie eine Wochenbettdepression. Väter können doch auch Ängste haben und benötigen möglicherweise Hilfe, genauso wie eine Frau mit solchen Depressionen zu tun haben kann und zur frischen Mama sagt ja auch keiner, dass sie sich mal nicht so anstellen soll. 

Aber auch heute ziehen sich noch viele Papas in der ersten schwierigen Babyzeit zurück. Als Mann wieder bei der Arbeit, wohin viele bald zurückkehren, gilt es vermutlich immer noch als unmännlich, über Probleme in dieser ersten Babyphase zu sprechen. Obwohl sich auch in seinem Leben alles verändert hat. Heute weiß man, dass sich Väter während einer Schwangerschaft genauso verändern. Das Gehirn verändert sich, die Hormone und die Psyche – einfach alles. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bereits während dieser Zeit der Testosteronspiegel des Mannes deutlich sinkt. Auch ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen, schließlich gibt es ja nicht wie bei der Mutter eine körperliche Verbindung. Aber das ist ein wirklich so, unabhängig von Kulturen und sozialen Gruppen. Dennoch keine Angst liebe Männer, der Testosteronspiegel steigt nach der Geburt wieder an.

Der Vater ist für Mädchen, wie Jungs in zweierlei Hinsicht ein Vorbild: Er prägt als erste männliche Person im Leben der Kinder das gesamte spätere Beziehungsleben. Für die Söhne ist der Vater eine Leitfigur – sie orientieren sich an dessen Verhalten, auch gegenüber Frauen und erhalten durch ihn die Definition von Männlichkeit. Wenn der Vater die Mutter respekt- und liebevoll behandelt, werden sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso tun.  Als Papa genießt du also einen großen Einfluss auf die Entwicklung und Zukunft deiner Kinder. Daher ist es wirklich wichtig, egal in welcher Familienkonstellation dafür zu sorgen, genug Zeit für die Kleinen zu investieren und diese mit viele Spaß und Freude zu nutzen. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als zu merken, dass Kinder zu dir aufschauen und du das Wichtigste in ihrem Leben bist. 

©Sandra Polli Holstein

Du mein Leben

“Du mein Leben“ erzählst von all den Momenten, die im Guten, wie im Schlechten mein Leben gestaltet haben. Von Ereignissen, die auf Routinen verschoben und meinem Leben manchmal plötzlich eine völlig andere Richtung gegeben haben.

“Du mein Leben“ hast für stetigen Trubel gesorgt. Im Winter erwischst du mich eiskalt, um mich mit neuer Hoffnung in den Frühling zu begleiten. Da, wo nun überall langsam neues Leben entsteht, muss ich manchmal erst Blätter lassen. Denn nur so gestaltet sich ein Leben mit den Wünschen für das Morgen. Später im wunderschönen Sommer wird die Energie langsam schwächer, bis die ersten Regentropfen ankündigten, dass es nun Zeit zur Regeneration ist. Wie nach einem warmen Sommerregen gewinne ich langsam wieder neue Kraft. Begleitet von wenigen Gewitterstürmen, die mich durchschüttelten, geht es nun weiter vorwärts in eine geklärte und hoffnungsvolle Zukunft.

Viel zu oft hatte und habe ich nicht genügend Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens, doch das Wichtigste ist, dass ich lebe. Der Preis dafür war manchmal hoch, hat sich aber in jeder Hinsicht gelohnt.

“Du mein Leben“ hast genommen und gegeben. Du hast mich in der Schule des Lebens gelehrt, die Dinge anzunehmen, die das Schicksal für mich bereithält, um das Beste daraus zu machen. Dankbar zu sein für die Liebe, die ich bekomme und die Zeit, die ich hier sein darf. Wir werden krank, werden verletzt und treffen manchmal falsche Entscheidungen. Wir leiden und lieben, verlieren manchmal den Boden unter unseren Füßen und finden dann irgendwann neue Wege, die uns weiterbringen. Dabei dürfen wir nur eines nie vergessen: das Schönste, was wir erleben können, ist die Liebe. Die Liebe zum Leben, zu sich selbst, zu den Dingen, die wir tun, und die Liebe zu einem anderen Lebewesen.

„Du mein Leben“ neigst dich dieses Jahr nun dem Ende zu und treibst die Geschichten, Schicksale und Ereignisse wie eine Welle langsam auf das offene Meer, in die Ewigkeit hinaus. Dabei sitze ich hier, schaue dir nach und bin von Dank erfüllt für die lieben Menschen in meinem Leben, die mir in stürmischen Zeiten beigestanden und mich aufgefangen haben. Auch wenn der innere Kompass manchmal nicht zu funktionieren scheint, lasst uns den Augenblick genießen, denn „Du mein Leben“ bist der Augenblick und somit das Leben.

©Sandra Polli Holstein

Chemotherapie und die Angst daran zu sterben

Warum entscheiden sich Patient*innen gegen eine Chemotherapie?

Bis zu 19 % lehnen bei der Diagnose Krebs eine Chemotherapie ab. Die Ablehnung der Krebsbehandlung stellt Ärzte und Angehörige oft vor ein größeres Problem. Denn die Ablehnung der Therapie reduziert in der Regel die Überlebensdauer nach der Diagnose. Doch woran liegt es, dass Patient*innen eine Chemotherapie ablehnen? Wenn Erkrankte diese konventionelle Krebstherapie ablehnen oder abbrechen, fühlen sich Familie, Freunde und die behandelnden Ärzte häufig unsicher und besorgt. Vor allem wenn das Nutzen, Risiko Verhältnis eine Chance auf Heilung verspricht. 

Die Gründe für eine ablehnende Haltung sind vielschichtig. Neben psychischen Angstörungen oder Depression, werden höhere Religiosität, abhängiger Persönlichkeits- und Lebensstil (zum Beispiel Mitglieder einer Sekte) und negative Erfahrungen bei Verwandten und/oder Bekannten, oft genannt. Einer der Hauptgründe sind jedoch die Ängste von behandlungsbedingten Nebenwirkungen, Spätfolgen und Langzeitschäden, die eventuell andere Erkrankungen hervorrufen und lebensverkürzend sein könnten. Denn es ist allgemein bekannt, dass eine Chemotherapie nicht nur die bösen Zellen tötet. Dabei spielt das Alter der Betroffenen auch eine wichtige Rolle. 

Was Sie über die Alternativen wissen sollten.

Doch was ist die Alternative? Die meisten Ablehner*innen befürworten komplementäre und alternative Krebsmedizin. Diese Menschen sind davon überzeugt, dass ihnen biologische oder alternative Heilverfahren helfen. Sie hoffen auf eine sanfte, nebenwirkungsarme Medizin, die kein Haarausfall, keine Übelkeit und Schmerzen verursachen. Doch was sind eigentlich komplementäre und alternative Methoden? Nach einer Definition des US-amerikanischen Nationalen Gesundheitsinstituts werden hier Methoden verstanden, die nicht dem medizinischen Standard entsprechen und entweder an Stelle (alternativ) oder zusätzlich (komplementär) zur Standardbehandlung angewendet werden. Beispielsweise gibt es Studien, die bei einer begleitenden Misteltherapie einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität zeigen. Für viele andere Methoden und Mittelchen lässt sich eine Wirksamkeit jedoch bisher nicht belegen – und Risiken, wie eine sich gegenseitig aufgebende Wirkung, sind in Kombinationen nicht auszuschließen. 

Gefährlich wird es, wenn an sogenannten Wunderheilungen geglaubt wird. Sogenannte Heiler*innen die Patienten erzählen, dass die Ursache ihrer Krebserkrankung ausschließlich psychisch begründet ist. Die Psyche kann mit Sicherheit sehr viel, jedoch ist bei Zellteilung und Gen Mutationen die Grenzen erreicht. Richtig gefährlich und strafbar ist das Verschreiben von Miracle Mineral Supplement (MMS). Welches im Internet auf unseriösen Seiten in geringer Dosierung als Wundermittel, unter anderem gegen Krebs oder Corona angepriesen wird. Hier handelt es sich jedoch um Chlordioxid, eine hochreaktive chemische Verbindung aus Chlor und Sauerstoff. Dieses Zeug ist stark reizend und wird industriell zur Desinfektion und zum Bleichen von Textilien verwendet. 

Ich selbst habe für Recherchen eine Dr. med. Ärztin besucht, die mir zur Einnahme von MMS geraten hat. Darüber wird es bald einen TV-Beitrag zu sehen geben. 

Was Sie über die konventionelle Chemotherapie wissen sollen.

Anders ist es bei einer schulmedizinischen Chemotherapie: Nutzen und Wirksamkeit wurden in klinischen Studien belegt und auch zu den Nebenwirkungen gibt es genaue Informationen. Im Gegensatz zu Operation und Strahlentherapie ist die Chemotherapie eine systemische Behandlung. Der gesamte Organismus und nicht nur einzelne Stellen des Körpers werden durch die Aufnahme ins Blut, mit Tabletten, Spritzen oder Infusionen erreicht. Sie ist gerade bei fortgeschrittenen Krebsstadien geeignet, wenn sich schon Tochtergeschwülste (Metastasen) im Körper verteilt haben. Diese systemische Wirkung ist aber leider auch der größte Nachteil der Chemotherapie: Sie greift auch gesunde Zellen an. Die sind allerdings besser gerüstet, weil sie sich in der Regel nicht so häufig teilen.

Wie bei jedem Medikament kommt es auch hier zu Nebenwirkungen. Doch im Gegensatz zu der immer noch weit verbreiteten Meinung, gibt es durch die Krebsforschung heute Wirkstoffkombinationen, die viel weniger Nebenwirkungen hervorrufen und es wurden Begleitmedikamente entwickelt, mit denen die Beeinträchtigung der Patient*innen deutlich verringert werden. 

Während meiner Chemotherapie wurde ich natürlich mit jedem Zyklus immer schwächer und ich verlor auch alle Haare. Doch ich konnte und wollte am normalen Leben teilhaben, hatte immer Appetit, kein Durchfall, ging Einkaufen, zum Yoga und zu Konzerten. Und wenn wir mal ehrlich sind, wie lange musste vielleicht der eigene Körper schon wie selbstverständlich einfach funktionieren, wenn der Mensch ehrgeizig einer Karriere und einem perfekten Äußeren hinterherjagt? Wenn man immer gehetzt, die Fast Food Sünden versucht mit Sport bis zur völligen Erschöpfung wieder gut zu machen, hat das auch irgendwann Folgen. Doch selbst wenn wir unseren Körper lange mies behandeln und ihn nicht beachten, macht er das eine ganze Zeit lang mit. Er ist imstande sich ständig von den beträchtlichsten Strapazen zu erholen, trägt uns überall hin und lässt uns andere Menschen lieben.

Dafür war und bin ich meinem Körper sehr dankbar und ich habe darauf vertraut, dass ich auf ihn höre und ihm geben was er braucht, wird er sich auch bestmöglich von den Strapazen der Chemotherapie erholen. 

Was unser Immunsystem dazu beitragen kann.

Wer sich für Alternativen interessiert gehört bei weitem nicht gleich zur Aluhutfraktion. Es gibt viele Hinweise, dass die Psyche auch einen Einfluss auf unsere Gesundheit hat und je nachdem hilfreich oder hinderlich sein kann. Wir wissen auch über den negativen Effekt von Stress auf das Immunsystem. Dagegen führen positive Gedanken zu Emotionen, die in den Teilen des Gehirns gesteuert und verarbeitet werden, die unser Überleben kontrollieren. Unser Immunsystem kann durchaus Tumorzellen erkennen und vernichten. Diese “Terroristen“ entwickeln allerdings Mechanismen, um sich dieser Abwehr zu entziehen. Ein gesundes Immunsystems reicht daher zum Schutz vor Krebs und zur Krebsbekämpfung nicht aus. Das ist der Grund warum auch Menschen, die sich gesund ernähren, genügend Sport treiben und mit ihrem Leben sehr zufrieden sind, ebenso davon betroffen sind, wie durchgehend gestresste Manager*innen, Fastfood Junkies oder Abhängige.

Viele Patient*innen haben vielleicht auch die Sorge, dass nicht alle Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden. Sie sollten bei Bedenken und Fragen immer das Gespräch suchen. Sowohl mit dem Fachärzt*innen für Onkologie, wie auch mit der Komplementär-Medizinischen Beratung, die u.a. von vielen Universitätskrankenhäusern wie auch vom Krebsinformationsdienst angeboten wird.

Sind wir von Schicksalsschlägen betroffen, wird gerne nach einem Grund dafür gesucht. Wir möchten wissen, woran es liegt, um die Umstände entsprechen zu verändern, damit alles wird wieder gut wird. Auch wenn die Forschung weiß, dass ein gesunder Lebensstil Krebs und noch viele andere Krankheiten vorbeugen kann, gibt es jedoch Krebsarten, vor denen man sich nach bisherigem Kenntnisstand kaum aktiv schützen kann. Leider schwingt für viele Patient*innen da auch so ein kleiner versteckter Schuldvorwurf mit. Als hätten sie irgend etwas falsch gemacht. Persönlich finde ich es sehr wichtig, dass Aufklärung und Prävention niemand und niemals ein schlechtes Gewissen haben sollte, an Krebs erkrankt zu sein. 

Meine Erfahrungen und wie ich mit der Diagnose Krebs lebe, erfahren Sie in meinem Buch “rumgeKREBSt mit Chemo, Charme und Schabernack“, erschienen 2021 im Marion Glück Verlag.
(Quellen: Deutsches Krebsfroschungszentrum und viele Gespräche mit Betroffenen.)

©Sandra Polli Holstein

Die Bootsfahrt

Eine Fantasiereise für neue Energie und mehr Leichtigkeit. 

Gut, dass du dir diese kleine Pause vom hektischen und fordernden Alltag nimmst. Mache es dir an dem Ort, an dem du gerade bist, so bequem wie möglich. Stell sicher, dass du für diese Auszeit ungestört bist und stell das Telefon am besten aus oder auf lautlos. Diese Fantasiereise ist nur für dich um Gelassenheit, Freude und Glück zu finden, damit du hinterher gestärkt, mit neuer Energie, Leichtigkeit und Zuversicht in den Tag zurückkehren kannst.

Setze oder lege dich zunächst so bequem wie möglich hin. Achte auf die Unterlage und nimm wahr, wie dein Körper darauf aufliegt. Wie deine Füße, auch die Beine, dein Becken und der Rücken, die Schultern, Arme, Hände und der Kopf die Unterlage berühren.  Vergleiche die rechte und die linke Seite. Stehen deine Füße oder liegen deine Fersen genau gleich auf? Ist das Gewicht deines Beckens gleichmäßig verteilt? Liegen die Arme, deine Hände und die Fingerspitzen gleichmäßig auf der Unterlage? Oder kippt ein Arm oder eine Hand dabei etwas mehr zur Seite? Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch, alles liegt einfach entspannt mit seinem Gewicht auf. 

Nun schließe sanft deine Augen und richte deinen Blick nach innen. Nimm wahr wie dein Atem geht, nimm wahr wie du atmest. Ruhig und gleichmäßig hebt und senkt sich dein Bauch und deine Brust. Ruhig und langsam, immer langsamer. Mit der Atmung kommen auch die Funktionen deines Körpers langsam zur Ruhe. Erlaube dir loszulassen und deinen Körper immer weiter zu entspannen. Du spürst wie dein Gesicht entspannt und du dich langsam von der Wahrnehmung löst. Lass einfach alles los. Achte nicht mehr auf Signale oder Gedanken die auf dich einströmen. Immer weniger achtest du darauf, was du wahrnimmst. 

Lass auch irgendwann die Atmung alleine, betrachte sie nur. Wie es ruhig und sanft weiter atmet. Entferne dich weiter und lenke deine Aufmerksamkeit tiefer nach innen. Vielleicht achtest du nun mehr und mehr auf deine innere Gedankenwelt. Sage dir: Alles wird und ist, so wie es jetzt ist, gut. Ich bin bei mir, tief mit mir verbunden, ich bin ruhig und sanft, ich bin ruhig und sanft entspannt. Da ist Ruhe und Schwere, angenehme Ruhe und wohlige Schwere. So mischen sich nun diese Eindrücke, Atemzug um Atemzug kommen sie und gehen sie. Es sind die Signale deines Körpers, es sind die Wahrnehmungen und tief in dir sind es diese Gedanken. Ein Pendeln. Ein Hin und Her, wie ein Boot im leichten Wellengang. 

Stell dir nun vor, du bist auf einem schönen, weißen Boot. Es ist ein mittelgroßes Segelboot mit zwei Masten. Es ist ein warmer Frühlingstag, die Sonne scheint und du und hast freien Blick auf den unendlich blauen Himmel und das tief blaue Meer. Du stehst am Ruder und schaust nach oben, ob die Segel gut im Wind stehen. Die Wärme der Sonnenstrahlen geht durch deinen ganzen Körper. Das Boot bewegt sich der Küste entlang und der leichte angenehme Wind streicht über deine Haut und du fühlst dich grenzenlos frei auf den Weiten des Ozeans. Alles, was du gerade nicht brauchst, lässt du hinter dir, genauso wie das Boot den kleinen Hafen hinter sich lässt.

Du nimmst Kurs weiter auf das Meer hinaus und beobachtest die Wasseroberfläche. Sanft gleitet das Boot weiter über die glatte See. Du genießt die Ruhe und die Kraft, die dich mit der See und diesem Boot verbindet. Du beobachtest weiter die Meeresoberfläche.  Eine Windböe lässt weiter draußen das glatte Wasser vibrieren. Du erkennst in der Ferne, wie die See sich leicht kräuselt. Noch ist hier auf deinem Boot eine angenehme, warme Windstille. Du sitzt in der Sonne und siehst wie sich die unsichtbare Böe über die Wasseroberfläche bewegt, wie sie näher und näher kommt. Als der Wind das Boot erfasst, spannen sich die Segel auf und das Boot wird angeschoben. Die Meeresluft weht dir dabei ins Gesicht und das Gefühl ist überwältigend schön, denn mit dem Wind fliegt alles, was du nicht brauchst, einfach davon. Du stehst im Wind, lehnst dich dagegen und spürst die Energie und Stärke in dir. Mit sicheren Armbewegungen steuerst du das Segelboot über das Meer. – Du lächelst dir zu. In diesem Moment steuerst du dein Boot. Du hältst es mit deinen Händen, mit deinem Körper. 

Als der Wind nachlässt, wird es wieder ruhig und du hörst wie die Wellen rhythmisch gegen den Bug klatschen. Die Sonne scheint dir angenehm warm ins Gesicht und die Luft streicht durch deine Haare.  Völlig entspannt genießt du wie diese lebensspendende Energie durch deinen ganzen Körper fließt.  Wärmend von den Füßen in die Beine, durch deinen Bauch in die Brust, weiter in deine Arme bis in die Fingerspitzen. Du riechst die frische Seeluft, du bist vollkommen zufrieden, dein Geist ist frei und ruhig. Gelöst und entspannt lenkst du nun das Boot langsam wieder Richtung Hafen. Mit dem Gefühl von Freude und Gelassenheit kehrst du glücklich in den Tag zurück. Atme tief ein und bewege dabei langsam deine Hände und Füße so wie es gerade angenehm für dich ist. Spüre wie die Energie mit dem nächsten Atemzug durch deinen Körper fließt, strecke dabei vorsichtig deine Arme und Beine. Öffne deine Augen und atme noch einmal tief ein und aus. Setzte dich langsam aufrecht hin. Du bist wieder im Hier und Jetzt. Entspannt und voller Elan steuerst du nun weiter durch den Tag hindurch.

©Sandra Polli Holstein

Auch SuperheldInnen brauche Pausen

Vielleicht kennst Du als arbeitender Elternteil diese oder ähnliche Tage: morgens, nachdem der Wecker dich aus dem Bett klingelt, stehst Du auf, gehen ins Bad, um anschließend das Frühstück und die Lunchboxen für die Familie vorzubereiten. Anschließend vielleicht noch schnell mit dem Hund raus oder ein anderes Haustier versorgen, Kinder fertig machen, eventuell reicht es noch für einen kurzen Check im Spiegel und dann schnell ins Auto oder zur Bahn – ist schon wieder so spät geworden.
In der Kita verabschiedest Du husch den Nachwuchs und unterdrücken den Hauch von schlechtem Gewissen, aber die Zeit sitzt dir im Nacken, denn im Job erwartet dich gleich ein Meeting. Natürlich bleibst Du bis zum letzten Moment auf der Arbeit, die Kolleg*innen könnten sonst schief gucken. In der letzten Minute holst Du das Kind gerade noch rechtzeitig von der Kita ab und ahnst schon, dass gleich das Flehen nach dem Spielplatz kommt. Doch der Einkauf steht an und die Wäsche muss gemacht werden, sonst kann der Sprössling morgen das Lieblingsshirt nicht anziehen. Also versprichst Du beim Einkauf eine kleine Leckerei zu kaufen und später vielleicht doch noch auf den Spielplatz zu gehen.
Nachdem die Einkäufe nach Hause geschleppt und der Nachwuchs auch irgendwie angekommen ist, wartet eventuell schon der Hund auf seine Gassirunde. Eigentlich müsste noch Staub gesaugt und das Klo sauber gemacht werden – das Heim soll schließlich schön und vor allem sauber sein. Je nach dem, was die Uhrzeit sagt und wie es um den Gemütszustand der jungen Brut steht, entscheidest Du dich für eine halbe Stunde Spielplatz oder Legospiele. Dabei überlegst Du schon mal, was es heute zum Abendessen geben könnte. Tiefkühlpizza wäre eine Erleichterung, aber als verantwortungsvoller Elternteil und gesundheitsbewusster Mensch ist das ein „no go“. Wenn das Essen fertig ist und alle endlich am Tisch sitzen, schickst Du ein kleines Stoßgebet nach oben, dass es bitte allen schmecken möge – blöd, wenn das Gebet nicht erhört wird. Wenn Du nicht alleinerziehend bist, übernimmt vielleicht der oder die Partner*in das Bettfertigmachen der Kinder, damit Du in dieser Zeit die Küche wieder auf Vordermann bringen kannst. Ansonsten bleibt beides an dir hängen. Der Hund muss nochmal raus und sollte zusätzlich etwas für den morgigen Kitaausflug vorbereitet werden müssen, fällt die Lieblingssendung vermutlich flach und Du so gegen zweiundzwanzig Uhr ins Bett.
Dabei war an diesem Tag weder ein Kind noch ein Haustier krank, die Hausverwaltung hatte keinen Ablesetermin angemeldet und der Tank Ihres Autos war heute morgen auch nicht leer. Aber auch das hätten Menschen wie Du geschafft, denn es sind Wundermenschen – die schaffen alles.

Pausen? Fehlanzeige. Die Tage sind bei vielen Menschen so durchgetaktet, dass sie erst im letzten Augenblick bemerken – etwas stimmt da nicht…

… und dann ist manchmal plötzlich ein Schicksalsschlag da, der alles verändert. „Mach weniger, ruh dich aus und lass die Sachen doch einfach mal liegen“, sind die liebevoll gemeinte Ratschläge der Menschen um dich herum, die dir dann wieder in den Ohren klingen und du fragst dich vielleicht, „musste ich wirklich so krank werden, um mir zwischendurch eine so wohltuende Auszeit zu gönnen?!“

Nun fragen sich vermutlich viele, wann sie sich dafür auch noch die Zeit nehmen sollen, da sie jetzt schon das Gefühl haben, zu nichts mehr zu kommen. Und dann gibt es diejenigen, die sich fragen, wie andere Leute es schaffen, neben all den Verpflichtungen des Lebens noch Zeit für Freunde und Hobbys zu finden. 

Tatsächlich könnte die Lösung heißen, auf sinnlose Tätigkeiten zu verzichten, zum Beispiel stundenlanges scrollen auf Social Media und Co.

Es gibt eine Vielzahl von Studien, die belegen, dass es uns mit kleinen Pausen besser geht, wir glücklicher und viel entspannter sind. Wir brauchen uns dazu nur selbst zu beobachten. Lassen wir uns von etwas ablenken, lesen einen Artikel, über den wir zufällig stolpern, oder schauen zu, wie zwei Schmetterlinge über einer Wiese tanzen, werden wir sofort ruhiger und der innere Druck lässt nach. 

Also fange an dir kleine Pausen zu gönnen, denn es gibt gute Gründe dafür:

Pausen machen glücklich: Das könnte der Hauptgrund sein. Wer genug schläft, ruht, Zeit für sich hat, ist glücklicher. Wir sind achtsamer, kriegen mehr von unserm Umfeld mit und fühlen uns mehr. Das Leben scheint reicher, wenn wir Pausen haben und durchatmen können.  Zeit ist der wahre Luxus. 

Pausen machen gesund: Das weit bekannte Mittagstief – aber was kann den Energietank wieder auffüllen, außer literweise Bluthochdruck förderndes Koffein? Das Zauberwort hierfür heißt Mittagsschlaf, auch Powernapping genannt. 20 Minuten Mittagspause machen fitter für den Tag, als morgens 20 Minuten länger zu schlafen. Begleitet von einer Fantasiereise zum Entspannen, wird der Nap zu einer echten Wohltat. 

Pausen machen kreativ: Einfach mal nichts tun, lässt unsere Gedanken schweifen und wir werden empfänglicher für Ideen. Wer Kindern die Elektronik aus der Hand nimmt und sie einem Moment der Langeweile aussetzt, kann sehen, wie Kreativität entsteht: Erst wird gemault, dann sich gelangweilt und dann erwacht die Fantasie und Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Das wusste schon Albert Einstein. 

Wer nun überzeugt ist, kann in die Ferne schauen und über das Gelesene sinnieren – so herrlich ist das, wenn man es zulassen kann!

©Sandra Polli Holstein