Eine Reise

Lange schon wurde es erwartet, dass Päckchen dessen Inhalt ein Gefühl von Freude, Coolheit und kuscheliger Wärme versprach. Doch es konnte erst mit vielen Anderen zusammen auf die lange Reise gehen. Endlich war der Tag gekommen als es losgehen sollte und eine hibbelige Vorfreude machte sich breit. Doch man musste sich noch in Geduld üben, denn so eine Reise auf dem Wasser dauert seine Zeit. Wieder vergehen Tage des Wartens und der Ungeduld. Der Regen trommelt gegen die Fensterscheiben, die fallenden Blätter und die frühe Dunkelheit kündigen die kalte Jahreszeit an. Langsam wird es Zeit,  dass die Reise zu Ende geht.

Dann ist es soweit, die Ankündigung liegt im E-Mail Postfach und verspricht dass Päckchen in den nächsten zwei Stunden nach Hause zu bringen. Ein breites Lächeln huscht übers Gesicht aber Stopp, was steht da?!? Ein falscher Name in einem falschen Haus, das kann doch nicht sein, nicht nach der langen Zeit und der großen Reise! Nach Tagen in einem dunklen Schiffsbauch  schließlich in der neuen Stadt angekommen soll irgendjemand das Päckchen erhalten? Nein! Dass kann nicht zugelassen werden und mit einem Klick ist der Lieferwunsch an die liebe Nachbarin, mit korrekter Adresse angegeben. Puh, dass war knapp. Doch ein ungute Gefühls bleibt…

Zwei Stunden später informiert eine Nachricht darüber, dass das Päckchen nicht abgegeben werden konnte und ein neuer Ort das Ende der Reise beschließen könnte. Kein Risiko mehr! Wenn das Päckchen es nicht nach Hause schafft, dann wird es abgeholt!

Die Lokalität für die Übergabe ist schnell vereinbart, nur der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest. Wieder vergehen erst Stunden, dann Tage des Ausharrens – nichts!  Warum? Hilflos verzweifelt wird über die letzte Mitteilung getippt und da steht es – es ist angekommen! Aber warum steht da wieder ein anderer Ort?!? Päckchen du wirst so sehnsüchtig erwartet, gib nicht auf wir sind auf dem Weg, egal was da steht, der vereinbarte Übergabe Punkt ist nah und ein Hoffnungsschimmer.

Unsicher wird die Lokalität betreten. Hat es die Reise beenden können? Kann es endlich von seinem neuen und rechtmäßigen Besitzer in die Arme geschloßen werden? Vorsichtig wird das letzte Lebenszeichen dem Mann hinter der Theke vorgewiesen, er verlässt den Raum und geht nach hinten. Ein kurzes Stoßgebet nach oben, schon kommt der Mann zurück und ja, er hat das Päckchen in den Händen und reicht es dem strahlenden Inhaber, der erleichtert über die unzähligen Aufkleber streicht.

Die lange, beschwerliche Reise voller Irrungen und Wirrungen ist vorbei und du liebe DPDgroup bist der Grund für die Geschichte und auch der Grund warum  sich Päckchen für mich nur noch mit DHL oder Hermes auf die Reise machen!