28.02.2018

Und plötzlich ist sie da, die Diagnose

Die Sonne geht auf, es sind minus 13 Grad draußen und die Nacht war ganz ok. Der Vormittag geht beschäftigt vorüber. Blutabnahme, Gewicht, Temperatur und Blutdruck messen sowie mein fast schon gewohnter Spaziergang um den Teich. Bei meiner Rückkehr empfängt mich die Visite: „Wir haben die endgültige Diagnose eines B-Zell-Lymphom Befalls. Es ist eine sehr aggressive, weil schnell wachsende Erkrankung die mit einer nicht ganz so leichten Chemotherapie jedoch große Chancen auf Heilung verspricht.“

Aus dem Informationsgespräch mit der Ärztin, versuche ich so viel es geht mit zu nehmen. Ich höre „morgen Antikörpertherapie zur Vorbereitung und ab übermorgen beginnt die Chemotherapie. Keine leichte, d.h. vermutlich mit Nebenwirkungen unter anderem auch Haarausfall, aber die Tiere können mit entsprechenden Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen während der späteren, ambulanten Therapie zu Hause bleiben. 8 Zyklen in 2 oder 3 Wochen-Schritten, je nach Verträglichkeit.“

Da ist es also, das Ergebnis, die endgültige Diagnose, das Ende der ersten Wartephase über 10 Tage. Ich bin weder ruhig noch aufgewühlt, mein Herz klopft rhythmisch weiter und ich versuche einfach irgendwie zu verstehen…

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