25.03.2018

Grenzen erkennen, der Umgang damit und auf der Suche nach dem neuen Ich?

So langsam im Alltag angekommen, bin ich unendlich dankbar, dass es mir den Umständen endsprechend so gut geht! Und doch bin ich bei weitem nicht mehr die „Alte“! So eine ambulante Chemotherapie ist ohne Frage für alle Betroffenen einfacher mit der neuen Lebenssituation um zu gehen, als wochenlang stationär im Krankenhaus bleiben zu müssen. Dabei ist der Alltag auch eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist…

Mal eben Einkaufen, Staub saugen, kochen oder Gassi gehen sind Dinge, die ich neben meinem „Heilungsauftrag“ wie Fido, nach einer ausgedehnten Agility-Stunde mache – hechelnd und mich raushängender Zunge! Schnell erschöpft und mit Gliederschmerzen, wie heute morgen, oder durch Stimmungsschwankungen zeigt mir mein Körper gerne mal die Grenzen auf – kurz gesagt: „Ich hatte heute einen miesen Start in den Tag!“

Nach meinem üblich zelebrierten Morgen-Kaffee öffnet Malte die Fenster und trotz des bedeckten Himmels, erinnert mich dieses Vogelkonzert daran, dass die grauen Tage bald vorbei sind – also rein in die Klamotten und raus mit dem Hund! Zurück von dem gemeinsamen Morgenspaziergang sieht die Welt schon wieder viel schöner aus, weil:

Liebe ist… wenn Er morgens die Haustiere füttert und das Frühstück vorbereitet, damit Sie sich nochmal in Ruhe umziehen und verschiedene Mützen und Tücher ausprobieren kann! 🙂

Wenn man sich dann später gemeinsam auf dem Sofa eingekuschelt, liest und  und dabei wieder eindöst, kann das nur ein guter Sonntag werden!

 

 

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