22.03.2018

Der Frühling hat gerade angefangen und ich sag, „der Sommer kann kommen!“ Aber von Anfang:

Zum Ende der zweite Chemotherapie gibt es wieder etwas Neues kennen zu lernen. Abschließend wird mir in der Tagesklinik gezeigt, wie ich mir selber kleine Spritzen in den Bauch oder Oberschenkel setze, damit mein Knochenmark wieder fleißig gesunde, weiße Blutkörperchen produziert.

Der Termin ist erst gegen Mittag, also gönne ich mir morgens einen ausgedehnten Aufenthalt im Badezimmer mit schönen Pflegeprodukten, da der Feuchtigkeitshaushalt durch die Chemokeule leider schon sehr reduziert ist. Trotzdem fühle ich mich recht wohl in meiner Haut, auch mit meiner 3 mm Stoppelfrisur, die ja aktuell selbst bei den Promis sehr angesagt ist. 😉 #elyasm’barek,#antoniobanderas

Beim Zupfen der Augenbrauenkonturen fällt mir auf, dass es an den empfindlichen Stellen gar nicht ziept und denke mir schon „nah, kommt nun der nächste Schritt der Verwandlung?“ Unter der Dusche erhalte die Antwort. Ja, ich ziehe wohl bald komplett blank! Aber hey, während andere diesen Look regelmäßig nachschneiden lassen müssen und in den kommenden Wochen die Enthaarungswerbung unsere Frauenwelt dauerberieselt, lächle und denke ich „diesen Sommer nicht mein Problem“ und freue mich über glatte Beine und eine Pickel freie Bikinizone!

Später in der Tagesklinik angekommen, zeigt mir die Schwester die Anwendung der Spritzen: „Bauchspeckröllchen halten, Nadel senkrecht rein und vorsichtig bis zum Anschlag runter drücken, fertig.“ Cool, das war wirklich einfach und total schmerzfrei, mal sehen wie ich mich morgen alleine damit anstelle…

PS: Das ist ist (leider) nicht mein Badezimmer. ;-)))

 

 

 

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