18.03.2018

Ein schönes Familienwochenende neigt sich langsam dem Ende zu und morgen klingelt die Glocke für die zweite Runde Chemotherapie!

In den vergangen Tagen habe ich mich immer wieder gefragt, ob ich meine Diagnose Krebs wirklich schon realisiert habe. Ich hab viel gelacht, auch geweint, manchmal gelitten, aber auch viel gemacht und erledigt. Doch mir fehlte etwas – vielleicht eine innere Stinkefiner-Haltung wie „du Drecksau von Arschloch-Krebs, ich mach dich fertig!“? Eine Vorstellung oder ein Sekundenfilm wie „Lymphmonster werden mit der roten Chemiewaffe ausgerottet!“? Eventuell ein eigener Namen für die Erkrankung wie „Plägefitz“? Aber irgendwie konnte ich mich mit nicht’s davon identifizieren. 😉

Durch etwas Mediation und lesen von Büchern, die mir gut tun (kein Google und keine dicken Sachbücher), bin ich nicht mehr so verunsichert, wie es mir in den nächsten Tage wohl ergehen wird. Weil ich so langsam die Regie übernommen habe und jeden Tag dieser Geschichte mitbestimme was passiert. Das gibt mir Mut und Motivation wieder in den Ring zu steigen!

Da die Zeit, bis ich wieder als Hundefriseurin arbeiten könnte, nicht wirklich absehbar ist, fiel die Tage auch die Entscheidung mein Hundefriseur-Studio bei Waldi Waldenau an eine Kollegin zu übergeben. #eshatmirspaßgemacht, #karriere4.0

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