03.03.2018

Es sind diese Morgen von Zuversicht…

und passend dazu geht wieder an einem eiskalten, wunderschönen Morgen die Sonne am Himmel auf. Es geht mir so viel besser! Aber etwas hat sich komplett verändert. Alleine der Gedanke an meinen geliebten Morgenkaffee lässt mich schaudern und trotz der kleinen Idee auf Frühstück, ist das übliche Roggenbrötchen mit Käse oder Frischkäse ein No-Go!

„Nie und nimmer kriege ich so etwas runter!“ Dann, so langsam wächst ein kleines Lustgefühl auf einen frischen, kühlen Frucht-Joghurt. Gott sei Dank hat der kleine türkische Kiosk unten in der Empfangshalle auch schon um 08:00 Uhr auf und der gute Mann empfiehlt mir einen Maracuja-Quark.

Vorsichtig, Löffelchen für Löffelchen mit ganz viel Zeit und zwei, drei Stückchen Banane, esse ich den Quark auf. Ja, genau das habe ich gebraucht!

Trotz einer weiteren Infusion, die ich nach dem Frühstück erhalte, geht es mir so viel besser, dass ich vor Freude mit einem Honigkuchenpferd um die Wette lächeln könnte!

Die Geschmacksnerven verändern sich fast stündlich, das Gefühl einen trockenen Mund zu haben bleibt. Aber warum begleitet mich die Idee Kaffee über den ganzen Tag – immer mal wieder überprüfe ich mich ob ich jetzt bereit dazu sein könnte?

Es ist diese Sehnsucht nach Normalität, nach netten Gesprächen, nach Pausen, die mich immer wieder mein Verlangensmuster darauf überprüfen lässt. Und so bestelle ich einen grünen Tee mit einem Stück Marmorkuchen und genieße damit meine ersten Schritte auf dem neuen Weg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.