01.03.2018

Auf die Plätze, fertig, los!

Die Vorbereitungen nehmen ihren Lauf. Das spontane Herz-Echo vor Kaffee und Frühstück, ruft mich in die zweite Etage. Kaum angekommen, angestöpselt, kommt prompt die Verschiebung auf eine Stunde später. Der zweite Anlauf ist ein Erfolg mit negativem Befund! „Sieht alles gut aus, sie können problemlos mit der Therapie beginnen!“

Damit die kleine Aufregung nicht abbricht, beginnt kurz darauf die Antikörperinfusion über 4-5 Stunden. Ich werde voll verkabelt, da diese – auf Eiweißbasis – öfter allergische Reaktionen hervor rufen kann!

Etwas überdreht, nervös versuche ich die fiesen, kleinen Ängste zu verscheuchen. Die Schwester erklärt mir, dass alle 30 Minuten jemand vorbei kommt, kontrolliert und die Dosis entsprechend langsam erhöht. Die weiteren Medikamente, die es noch umsonst dazu gibt machen wohl müde. Ok, dann geht es jetzt los und ich liege irgendwie verkrampft, entspannt im Bett und warte ab…. Das Gefühl von „rosa Elefanten“ die vorbeifliegen, welches sich nach einigen Minuten einstellt, ist gar nicht sooo unangenehm. So vergeht der Tag dadurch zeitlos, entspannt und vor allem ohne Drama.

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